Satzung

Inhalt
Die Qualitätsoffensive des BIV
Das Institut für Qualitätssicherung und Zertifizierung
Die Fort- und Weiterbildungsrichtlinien
I. Präambel
II. Freiwilliges Fortbildungszertifikat
III. Richtlinie zur Zertifizierung von Fortbildungsangeboten
IV. Richtlinie zur Zertifizierung von Fachkräften in der Orthopädie- und Reha-Technik
V. Fortbildungszertifikate für Betriebe
VI. Geltung der Richtlinien
Der Beirat
Die Gebührenordnung

Die Anträge


Qualitäts- und Leistungsoffensive des Bundesinnungsverbandes für Orthopädie-Technik (BIV)

Handwerkliche Leistung hat sich bisher immer durch Qualität ausgezeichnet. In der heutigen Zeit wird es gerade im Gesundheitswesen zu-nehmend wichtig, bei allen Strukturdiskussionen die Qualität der Patientenversorgung in den Mittelpunkt der Diskussion zu rücken.

Bereits seit Jahren gibt es in der Medizin, im therapeutischen live casino canada Umfeld und in der Orthopädie-Technik große Bemühungen, die hohe Qualität der Patientenversorgung zu dokumentieren und zu systematisieren.

Der Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik hat mit seiner Qualitäts- und Leistungsoffensive im September 2003 diesen Weg konsequent weiterverfolgt.

Kernpunkte der Qualitäts- und Leistungsoffensive sind:

  • Kodex Hilfsmittel
  • Dokumentationsrichtlinie
  • Qualitäts- und Leistungsstandards zur Struktur-, Prozeß- und Ergebnisqualität
  • Versorgungsleitlinien
  • Zertifizierung der Fort- und Weiterbildung

Die gesamten Unterlagen sind unter www.ot-forum.de/verband zu finden.

Die Qualität der Versorgung der Patienten setzt voraus, dass die Orthopädie-Techniker – aufbauend auf ihrer qualifizierten Ausbildung zum Gesellen und zum Meister – sich fort- und weiterbilden. Dies geschieht heute bereits in hohem Maß. Eine entsprechende Dokumentation der Fort- und Weiterbildung fehlt jedoch bisher, abgesehen von den jeweiligen Fortbildungszertifikaten und Bescheinigungen der einzelnen Kurse.

Die Bundesfachschule für Orthopädie-Technik hat nun im Auftrag des Bundesinnungsverbandes ein eigenständiges Institut für Qualitätssicherung und Zertifizierung gegründet.

Am 2. Januar 2004 startete das Institut mit der praktischen Umsetzung der Qualitäts- und Leistungsoffensive. Mit dem freiwilligen Fortbildungszertifikat, in dem die Orthopädie-Techniker ihre Fortbildungsmaßnahmen zusammenfassen und dokumentieren lassen können, soll allen Krankenkassen, Ärzten und Patienten gegenüber der hohe Leistungsstandard der Orthopädie-Technik dokumentiert und auch für die Zukunft sichergestellt werden.

Zunächst werden die Anbieter von Fortbildungskursen informiert, nach den Richtlinien akkreditiert und den Fortbildungsveranstaltungen Fortbildungspunkte durch das Institut zuerkannt.

Hier sind alle Verbände, Gruppen, Firmen und Einzelpersonen aufgerufen, ihre Fortbildungen akkreditieren zu lassen.

In einem zweiten Schritt werden die Seminarteilnehmer erfasst, die dann nach Erreichen der geforderten Fortbildungspunkte ihr Fortbildungszertifikat beantragen können.

Ein Beirat, der sich zusammensetzt aus dem Präsidenten des BIV, dem Vorsitzenden der FOT, dem Sekretär der DGOOC, einem Vertreter der Industrie sowie dem Leiter der Bundesfachschule, wird die Arbeit des Institutes begleiten.


Das Institut für Qualitätssicherung und Zertifizierung

Auf Initiative des Präsidenten des Bundesinnungsverbandes für Orthopädie-Technik, Hans-Udo Kersting, wurde zum 1. Januar 2004 das Institut für Qualitätssicherung und Zertifizierung an der Bundesfachschule für Orthopädie-Technik gegründet.
Das Institut ist eine unabhängige Einrichtung, die auf Antrag von Fortbildungsanbietern deren Veranstaltungen akkreditiert, die angenommenen Kurse zertifiziert und mit Punkten versieht.
Diese Punkte werden auf den Teilnehmerzertifikaten der Veranstalter bestätigt. Die Teilnehmerliste und die Evaluierungsbögen erhält das Institut in Kopie.
Die Teilnehmerlisten können entfallen, wenn der Veranstalter und die Teilnehmer auf der Internetseite des Instituts registriert sind und dort diese Listen geführt werden.

Die Teilnehmer beantragen nach Erreichen der Punktzahl (100 Punkte in drei Jahren) das freiwillige Fortbildungszertifikat beim Institut. Ebenso haben die Betriebe gegen Nachweis der Mitarbeiterzertifikate die Möglichkeit, ein Fortbildungszertifikat zu beantragen.
Für die Bearbeitung aller Anträge wird eine Gebühr erhoben.
Das Institut wird geleitet von Detlef Kokegei. Ihm steht beratend und unterstützend der Beirat zur Seite.


Fort- und Weiterbildungsrichtlinien

Fortbildungszertifikat der Orthopädie- und Reha-Technik

I. Präambel

Im Rahmen der Qualitäts- und Leistungsoffensive des BIV 2003 hat der Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik am 8. Mai 2003 die Einführung eines „Fortbildungszertifikates“ für die Verbandsmitglieder zum 1. Januar 2004 beschlossen.
Der Vorstand des Bundesinnungsverbandes für Orthopädie-Technik hat hierzu zur Durchführung der Zertifizierungsmaßnahmen eine Richtlinie erlassen.

II. Fortbildungszertifikat

Schon bisher haben die Inhaber und Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen in orthopädie-technischen Betrieben und Sanitätshäusern umfangreiche Fortbildung betrieben. Es wird jedoch immer wichtiger, diese Fortbildung gegenüber Patienten, Ärzten und Krankenkassen nachzuweisen, um den hohen Stand der orthopädie-technischen, reha-technischen und Sanitätshausversorgungen in den Mitgliedsbetrieben der Innungen/Landesinnungen und des Bundesinnungsverbandes für Orthopädie-Technik zu dokumentieren.
Hierbei wird zwischen der allgemeinen Weiterbildung (z. B. Besuch von Kongressen) und der bereichsspezifischen Weiterbildung (z. B. Prothetik, Orthetik, Reha-Technik, Med. Kompressionsstrumpfversorgung, Bandagen, etc.) unterschieden.
Das Fortbildungszertifikat des Bundesinnungsverbandes für Orthopädie-Technik ist daher ein Nachweis, mit der Verbandsmitglieder die permanente Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen dokumentieren können.

Es werden zwei Zertifikate unterschieden:
a) Fortbildungszertifikat für Fachkräfte in der Orthopädie-Technik, Reha-Technik und Sanitätshaus
b) Fortbildungszertifikat für Fachbetriebe in der Orthopädie-Technik, Reha-Technik und Sanitätshaus

Das Fortbildungszertifikat wird auf Antrag durch das vom Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik beauftragte Institut für Qualitätssicherung und Zertifizierung in der Orthopädie-Technik und Reha-Technik ausgestellt, wenn die Teilnahme an 100 zertifizierten Fortbildungseinheiten innerhalb von drei Jahren durch Vorlage der Bescheinigungen mit ausgewiesenen Fortbildungspunkten nachgewiesen wird.
Diese Bescheinigungen können entfallen, wenn der Veranstalter und die Teilnehmer auf der Internetseite des Instituts registriert sind und dort diese benötigten Listen geführt werden.

Eine Fortbildungseinheit entspricht einer abgeschlossenen Fortbildungsstunde im Umfang von 45 Minuten. Die absolvierten Fortbildungseinheiten werden als „Fortbildungspunkte“ auf den Teilnahmebescheinigungen anerkannter Fortbildungsveranstaltungen ab 1. Januar 2004 ausgewiesen.
Im Einzelfall ist die rückwirkende Anerkennung von Fortbildungsveranstaltungen aus den Vorjahren möglich, wenn diese die Voraussetzungen für die Anerkennung von Fortbildungsveranstaltungen genügen.

III. Richtlinie zur Zertifizierung von Fortbildungsangeboten

1. Voraussetzung für die Anerkennung von Veranstaltungen
Voraussetzung für die Zertifizierung einer Fortbildungsveranstaltung ist, dass die Fortbildungsinhalte

  • den Vorgaben des Ausbildungs- und Meisterprüfungsberufsbildes des Orthopädietechniker-Handwerkes, des/der Sanitätshausfachverkäufer/innen sowie dem aktuellen orthopädie-technischen und medizinischen Kenntnisstand entsprechen;
  • orthopädie-technische/reha-technische und sanitätshausbezogene Themen vermitteln;
  • im Wesentlichen frei von wirtschaftlichen Interessen sind und
  • durch das Institut für Qualitätssicherung und Zertifizierung anerkannt sind.

2. Bewertungskriterien für Veranstaltungen
Die Vergabe von Punkten für Veranstaltungen erfolgt anhand der einheitlichen Bewertungskriterien für den Erwerb des freiwilligen Fortbildungszertifikates.
Hierbei wird unterschieden zwischen

Kategorie A: Theorie-Seminar
Ein Theorieseminar mit einem Hauptthema erhält pro Fortbildungsstunde (45 min.) 1 Fortbildungspunkt, maximal 8 Punkte pro Tag. Als Theorieseminar gelten alle Fortbildungen bei denen die fachlichen Aussagen als Präsentation/ Demonstration mit oder ohne entsprechende Medien dargestellt werden – typischer Weise als Frontalunterricht.

Kategorie B: Mehrtägige Kongresse
Kongresse zeichnen sich durch Referate mehrerer Redner zu unterschiedlichen Themen aus. Dabei sind parallele Veranstaltungen möglich. Zur Vertiefung der Bewertung werden 4 Fortbildungspunkte pro halber Tag vergeben, dies entspricht 4 Unterrichtseinheiten á 45 min. Ein ganzer Kongresstag erhält 8 Punkte, wenn mindestens 8 Unterrichtseinheiten im Programm ausgewiesen sind.
Bei kürzeren Kongresstagen werden die anteiligen Zeiteinheiten berechnet.

Kategorie C: Praxis-Seminar
Ein Praxis-Seminar mit einem Thema erhält pro Fortbildungsstunde (45 min.) 1 Fortbildungspunkt, maximal 8 Punkte pro Tag. Zusätzlich werden einem Praxisseminar 2 Zusatzpunkte zugerechnet, sodass es maximal 10 Fortbildungspunkte geben kann. Diese Zusatzpunkte werden nicht separat ausgewiesen.
Praxisanteile von 2-4 Unterrichtseinheiten werden mit einem Zusatzpunkt bewertet. Praxisanteile von 5-8 Unterrichtseinheiten werden mit 2 Zusatzpunkten bewertet. Als Praxisseminar gelten alle Fortbildungen, bei denen das in der vorausgehenden Theorie dargestellte unter Anleitung des Dozenten von den einzelnen Teilnehmern praktisch umgesetzt und ausprobiert wird.

Kategorie D: Strukturierte Interaktive Fortbildung
Für E-learning Angebote, Fortbildungen durch Fachzeitschriften etc. werden 2 Pkt. pro Übungseinheit (Mindestdauer 1,5 Stunden) vergeben. Abgelegte Prüfungen werden auf Nachweis mit 2 Zusatzpunkten bewertet.

Firmen-Seminare
Bei Firmenseminaren gelten die gleichen Regeln zur Einordnung in Theorie- und Praxisseminar. Da die Zertifizierung reiner Vermittlung von Produktinformationen nicht im Interesse des IQZ liegt, werden die produkt-spezifischen Referate (Theo-rieanteile) mit 4/5 der Schulungszeit (ohne Pausenzeiten) gewertet. Praxisanteile werden ohne Abzug berechnet. Ist keine genaue Unterscheidung zwischen Theorie- und Praxis-Schulung erkennbar, so werden 4/5 der gesamten Unterrichtszeit angerechnet.

Zusatzpunkte für Kenntnisprüfungen
Wird eine Prüfung am Ende des Seminars durchgeführt, so werden 2 Fortbildungspunkte zusätzlich vergeben. Der Veranstalter muss hierfür die Prüfungsunterlagen vorlegen und die erreichten Ergebnisse mitteilen. Der Fragenbogen sollte einen Umfang von 8-10 Testfragen (30-45 Min.) nicht überschreiten

Nichtbewertbare Unterrichtseinheiten
Begrüßungen, Vorstellungsrunden und Firmenbesichtigungen im Laufe des Seminars werden nicht zertifiziert. Wenn keine genaue Dauer angegeben ist, werden 10 Minuten der Zeit des ersten Programmpunktes als Begrüßungszeit nicht bewertet.
Diskussion, Zusammenfassungen der fachlichen Inhalte und Ausgabe der Zertifikate am Ende einer Veranstaltung werden nur mit der halben Zeit bewertet, da es auch um die Vertiefung der fachlichen Inhalte geht.

3. Durchführung der Zertifizierung und Akkreditierung von Fortbildungsanbietern
Entsprechend des Beschlusses der Delegiertenversammlung des Bundesinnungsverbandes für Orthopädie-Technik beauftragt der Vorstand des BIV das Institut für Qualitätssicherung und Zertifizierung mit der Durchführung der Zertifizierung von Fortbildungsmaßnahmen und der Akkreditierung von Fortbildungsanbietern.

4. Antragsberechtigte Veranstalter und akkreditierungsfähige Organisationen
Fortbildungsveranstaltungen der Bundesfachschule für Orthopädie-Technik, der FOT, der Innungen/Landesinnungen und des Bundesinnungsverbandes für Orthopädie-Technik sowie der Hersteller von orthopädie-technischen, reha-technischen und Sanitätshaus-Produkten und von Gruppen und Gesellschaften/ Fachgesellschaften, wissenschaftlichen Einrichtungen und Veranstalter im orthopädie-technischen Fach, werden nach zentraler Erfassung und Akkreditierung für ein Jahr anerkannt.

5. Antragsverfahren für Veranstaltungen
Ab dem 01. Januar 2015 müssen Veranstalter Ihre Zertifizierungsanträge online über ein Firmen-Benutzerkonto auf der IQZ-Internetseite einstellen. Anbieter von Fortbildungsveranstaltungen haben dem Online-Antrag auf Zertifizierung ein Programm mit vollständiger Stundenaufgliederung, Themenübersicht oder Lehr- und Lernzielen unter Benennung der Kursleiter, Moderatoren und Referenten mit Angabe der Qualifikation beizufügen. Weiter ist eine Erklärung beizufügen, dass die Veranstaltung keine reine Produktdarstellung ist. Sponsoren der Veranstaltung sind auf dem Antragsformular zu benennen.
Die Anerkennung einer Veranstaltung erfolgt durch das Institut für Qualitätssicherung und Zertifizierung. Zur Beurteilung hinsichtlich der Eignung einer Fortbildungsmaßnahme kann das Institut für Qualitätssicherung und Zertifizierung den Beirat zur Beurteilung hinzuziehen.
Bei Einreichung der zur Zertifizierung erforderlichen Unterlagen 4 Wochen vor der Veranstaltung wird eine rechtzeitige Bearbeitung zugesichert.
Die Veröffentlichung aller zertifizierten Veranstaltungen erfolgt im Internet.

6. Veranstaltungsdurchführung und Evaluation der Veranstaltung
Für alle Veranstaltungen sind Teilnehmerlisten zu führen und mindestens drei Jahre aufzubewahren. Grundsätzlich erfolgt eine anonymisierte Evaluation der Veranstaltung durch die Teilnehmer anhand eines standardisierten und durch das Institut für Qualitätssicherung und Zertifizierung bereitgestellten Evaluationsbogens.
Die Ausgabe der Teilnahmebescheinigungen mit Ausweis der bewilligten Fortbildungspunkte folgt durch den Veranstalter oder durch Registrierung auf der Internetseite des Instituts.

IV.  Richtlinie zur Zertifizierung von Fachkräften in der Orthopädie-Technik und Reha-Technik

Die Zertifizierung der Fachkräfte in der Orthopädie-Technik setzt eine abgeschlossene Grundausbildung

a)    zur Sanitätshausfachverkäuferin / zum Sanitätshausfachverkäufer
b)    zur Orthopädiemechanikerin/Bandagistin  /  zum Orthopädiemechaniker/Bandagist voraus.
c)    Reha-Fachberater / Reha-Fachberaterin

Das Fortbildungszertifikat wird nach den Fortbildungsbereichen unterteilt

  • Prothetik, incl. Orthoprothetik
  • Orthetik, incl. Fußversorgung
  • Sitzschalen und reha-technischer Sonderbau
  • Reha-Handelsware, Mobilitätshilfen, Home-Care
  • Medizinische Kompressionsstrumpfversorgung
  • Bandagen, Mieder, Epithesen
  • Materialtechnische Seminare werden bis 20% der Fortbildungspunkte für das Zertifikat angerechnet.
  • Eine Fachkraft ist berechtigt, sich in mehreren Bereichen zu zertifizieren.

Zur Zertifizierung müssen im Zeitraum von drei Jahren in einem Bereich 100 Punkte und in jedem weiteren Bereich 50 fachspezifische Punkte nachgewiesen werden. Zur Weiterführung des Zertifikates müssen nach drei Jahren erneut 100 Punkte nachgewiesen werden.

V. Fortbildungszertifikate für Betriebe

Voraussetzungen zur Ausstellung des Fortbildungszertifikates für Betriebe sind:

  • Bei Antragstellung Nachweis über persönliche, sachliche und rechtliche Voraussetzungen für den Erwerb des Fortbildungszertifikates.
  • Nachweis des Handwerkskammer-Eintrages oder der Präqualifizierung und der erforderlichen Fortbildungspunkte je Bereich.

Das Zertifikat wird für die Bereiche

  • Prothetik
  • Orthetik
  • Sitzschalen und reha-technischer Sonderbau
  • Reha-Handelsware, Mobilitätshilfen, Home Care
  • Med. Kompressionsstrumpfversorgung
  • Bandagen, Mieder, Epithesen

einzeln ausgestellt.
Materialtechnische Seminare werden bis 20% der Fortbildungspunkte für das Zertifikat angerechnet.
Auf dem Zertifikat wird das Datum der Rezertifizierung (Haltbarkeitsdatum) verwendet.

VI. Geltung der Richtlinien

Diese Richtlinien gelten ab 1. Januar 2015.


Der Beirat

Nach Beschluß des Vorstands des Bundesinnungsverbandes für Orthopädie-Technik und der Bundesfachschule für Orthopädie-Technik e.V. wurde ein Beirat für das Institut eingerichtet.

Der Beirat setzt sich zusammen aus

  • dem Präsidenten des BIV
  • dem ersten Vorsitzenden der FOT
  • dem Sekretär der DGOOC
  • einem Vertreter der Industrie
  • dem Leiter der Bundesfachschule.

Der Beirat wird die Arbeit des Institutes begleiten und die Neutralität der Einrichtung überwachen.

Änderungen der Richtlinien werden im Beirat beschlossen.

Der Beirat trifft sich mindestes einmal im Kalenderjahr; die Einladung erfolgt mit einer Frist von mindestens vier Wochen durch den Leiter des Institutes.

Die Sitzungen des Beirates werden vom Präsidenten des BIV geleitet, bei dessen Verhinderung bestimmt dieser einen Vertreter.

Zu den Sitzungen haben Zutritt der geschäftsführende Vorstand des BIV und des BUFA e.V. sowie der Leiter des Institutes. Sie sind über die Sitzungstermine zu informieren.

Von den Sitzungen wird ein Protokoll angefertigt.


Gebührenordnung

Akkreditierung eines Anbieters pro Kalenderjahr 50 €/Jahr

Fortbildungsakkreditierung pro Seminar:
bis 20 Teilnehmer 50 €
21 bis 50 Teilnehmer 75 €
51 bis 100 Teilnehmer 100 €
über 100 Teilnehmer nach Vereinbarung

Zertifikat für Einzelpersonen 50 €
Zertifikat für Betriebe 75 €


Die Anträge

Zertifikat für Fachkräfte (PDF, ca. 48 KB)
Zertifikat für Betriebe (PDF, ca. 82 KB)